JFS 770 Limburger Dom

Limburger Dom 1:200 (Schreiber Bogen 770 / Peter Gierhardt)

ganz neu ist dieser wunderschön geratene Modellbogen des Limburger Domes im Maßstab 1:200. Das „Original“ steht weithin sichtbar oberhalb der Stadt Limburg und gilt als einer der gelungensten Sakralbauten der Spätromanik. Zwischen ca. 1180 und 1235 enstanden, ist dieser Dom die Kathedralkirche des Bistums Limburg … (mehr zum Vorbild hier > de.wikipedia.org/wiki/Limburger_Dom)

      (Foto © 2018 Aue-verlag)

(Zitat schreiber-bogen.de) Oberhalb der Altstadt von Limburg an der Lahn, neben der gleichnamigen Burg, steht auf einem Kalkfelsen der Limburger Dom, der nach seinem Schutzpatron auch Georgsdom genannt wird. Er wurde am Ende des 12. Jahrhunderts gebaut und im Jahr 1235 eingeweiht. Der Bau des Doms gliedert sich in vier Bauphasen. In der ersten Bauphase entstanden die Westfront, das südliche Seitenschiff, der Chor und das Querhaus bis zur Empore. Danach folgte der Einbau der Innenpfeiler im südlichen Langhaus und die Errichtung der südlichen Langhausempore. In der vierten Phase, die deutliche gotische Einflüsse aufweist, entstanden die Nordseite des Querhauses und die Chorempore.

Mit 54,5 Metern Länge und 35,4 Metern Breite hat der Dom relativ kleine Ausmaße. Die dreischiffige Basilika enthält spätromanische und frühgotische Bauelemente. Sieben Türme ragen aus dem Bau hervor. Zwei davon bilden auf der Westseite eine Doppelturmfassade, die im Rheinland weit verbreitet ist. Der Vierungsturm in der Mitte des Doms überragt mit 66 Metern Höhe alle anderen. Die fünfgeschossige Westfassade ist mit auffallenden Stilelementen versehen: Acht Rosetten umgeben ein großes Radfenster in der Mitte. Zahlreiche weitere Elemente wie Rund- und Spitzbogenfriese, kleine Säulen, Fenster und Blendbögen zieren die Fassade. Das Obergeschoss des Nordturms ist mit gotischen Maßwerkfenstern ausgestattet. In diesem Turm hängen zwei Glocken. Das Hauptgeläut aus sieben Glocken ist im Südturm untergebracht. Die mehrfarbige Außenbemalung des Doms wurde bei einer Restaurierung 1872-1873 durch einen Anstrich in Steinfarben ersetzt. Die früheren Farben wurden 1968-1972 rekonstruiert und der Dom erhielt seine historische Gestaltung zurück.
Der viergeschossige Innenraum des Limburger Doms ist mit vielen Details ausgeschmückt. Im rechten Seitenschiff ist die ehemalige Taufkapelle. Das Taufbecken ruht auf acht Säulen und stammt aus der Entstehungszeit des Doms. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen Fresken im Innenraum. Sie wurden in den Jahren 1975-1991 im Rahmen von Restaurierungsarbeiten freigelegt. Aufgrund ihres Alters gelten die Fresken europaweit als bedeutender Kunstschatz.
Dank seiner erhöhten Lage hat man überall in der Stadt einen guten Blick auf den Dom. Vom Stadtteil Brückenvorstadt aus – östlich auf der anderen Lahnseite gelegen – sind alle sieben Türme auf einmal zu sehen. Überquert man die Lahn auf der Autobahnbrücke der A3, sieht man den Dom sogar aus der Vogelperspektive. Der Dom mit der Alten Lahnbrücke im Vordergrund ist ein beliebtes Fotomotiv. 2011 wurde der Limburger Dom in einer Umfrage des Hessischen Rundfunks zur schönsten Kirche Hessens gewählt. Von 1964 bis 1992 war der Limburger Dom auf dem 1000-DM-Schein abgebildet. 1985 gab die Deutsche Post eine Briefmarke mit dem Motiv des Doms heraus, die der Weltpostverein 1989 als „schönste Briefmarke der Welt“ bezeichnete. (Zitatende)

Das Kartonmodell umfasst 15 ½ Bogen im traditionellen Schreiber-Bogen Format. Es folgen Fotografien der Bogen …





























 

 


Der Modellbogen folgt bester Peter-Gierhardt Tradition und zeigt eine beeindruckende Binnen-Dekoration, die zwar im Prinzip fotorealistisch ist, aber an keiner Stelle SO wirkt, als wären „Bilder aufgeklebt“. Der von Peter Gierhardt zelebrierte Binnenzeichnungsstil ist in allerhöchstem Maß künstlerisch inspiriert und unterscheidet sich äußerst wohltuend von anderen Modellbogen-Schöpfern, die nicht in dieser Liga spielen.
Vergleichbare Modellbogen von Peter Gierhardt sind beispielsweise die Schreiber Bogen „Maximilianeum“ und „Dom zu Paderborn“…

Kontruktions- und abwicklungstechnisch zeigt sich der Modellbogen LIMBURGER DOM auf der Höhe der Zeit. Es lassen sich aus dem Bogen eine relativ einfache Version und eine sehr vorbildgetreue Version mit vertieften Fensterlaibungen und offenen Arkaden bauen. Verlagsseitig ist der Modellbogen mit Schwierigkeitsstufe „2“ – die zweithöchste bei Schreiber-Bogen – indiziert.
Der Modellbogen ist ab sofort (2017) zu erwerben. (19,90 € – www.schreiber-bogen.de)
In der Limburger Presse wird dieser Modellbogen auch besprochen – ich erlaube mir, das bei Gelegenheit nachzureichen. Dürfte interessant sein.

Und quasi druckfrisch soll dieses Modell auch zusammengesetzt werden …
Viel ist noch nicht zu sehen, Grundplatte ist rasch erledigt – der Nordturm ist begonnen und die zurückgesetzten Fenster im 4. OG sind eingesetzt. Diese Fenster sind im Modellbogen interessant umgesetzt, bei nächster Gelegenheit zeig‘ ich das – von „hinten“ …